Cannelloni

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Auf der Suche nach einer ungewöhnlichen Vorspeise kann mir die Idee, Cannelloni zu machen. Natürlich nicht unter der bekannten Tomaten-Käse-Soße, sondern etwas feiner. Und so habe ich zunächst das Rinderhack gesalzen, mit etwas Bohnenkraut verfeinert und mit Zitronensaft mariniert. Das darf dann einige Zeit ruhen.
Den Teig knete ich aus Ei, Salz, Olivenöl, etwas Wasser und Semola-Weizenmahl. Er soll schön fest und zäh sein. In Klarsichtfolie gehüllt darf er sich ein wenig im Kühlschrank ausruhen.
Die Blätter und Stängel von rotem Mangold schneide ich in feine Streifen und gare sie in der Pfanne, In Streifen geschnittene Kräutersaitlinge brate ich in Olivenöl scharf an.

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Mangold und Kräutersaitlinge

Salbeiblätter in Etwas Milch aufkochen und abkühlen lassen.

Mit einer Nudelmaschine rolle ich den Teig nun sehr dünn aus. An einem Ende lege ich etwas von dem Hackfleisch auf den Teig. Ein paar Streifen Gemüse und Pilze darauf. Nun den Teig aufwickeln so dass sich zwei Schichten Nudelteig um die Füllung legen. Das Ende des Teiges mit Eigelb bestreichen und andrücken. Nun in Alufolie wickeln und an den Enden abdrehen. So entsteht eine feste Rolle.

Die Rolle in köchelndes Wasser geben und einige Minuten ziehen lassen, bis das Fleisch gar ist.

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heiß baden

Die Salbeimilch in einen Milchschäumer geben und zu einem schönen festen Schaum verarbeiten.

Die Rollen aus dem Wasser nehmen und schräg in Stücke schneiden und auf einem Teller drapieren. Ein paar kleine Stücke Mangoldstängel dekorieren und mit dem Milchschaum beträufeln.

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hübsch
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Detail

Oder als Amuse-Gueule auf einen Löffel geben, dekorieren und mit dem Milchschaum beträufeln. So habe ich es ein paar Tage später gemacht.

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versteckt in der Mitte
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von oben

Beste  Reste hab ich nicht.

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