beim Messerwerfer

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Pizza Pie in Willingen/Upland im Sauerland

Beim ersten Rundgang durch Willingen am Ankunftsabend Mitte Februar, kamen wir an einigen leeren Lokalen vorbei. Sonntagabend, keine Ferien, wenig Schnee, da gab sich der Ort geruhsam. Nur beim kleinen Italiener an der Hauptstraße war es voll. Da muss es gut sein. Dachten wir. Wir wurden kurz vertröstet, gleich würde ein Tisch für Vier frei werden. Das ging zügig. Wir setzten uns, bekamen immerhin drei Speisekarten und bestellten unsere Getränke. Als die kamen, gaben wir auch unsere Bestellung auf. Zweimal Pizza, einmal Tintenfisch vom Grill und einmal vegetarische Vorspeisen.
Und dann kam sie, die fast zirkusreife Einlage. Der Ober warf erst die Papierservietten und dann das Besteck, nicht ungeschickt aber auch nicht ganz zielsicher, in Richtung der Esser. Aus einem Meter Entfernung halbwegs die Richtung zu treffen, ist schon eine Leistung. Meiner Frau, sie saß direkt neben ihm, warf er mit einer geschickten Drehung Messer und Gabel gemeinsam hin. Das Ergebnis sah aus wie Mikado mit nur zwei Stäben. Wir warteten nur darauf, das Kurt Felix mit seiner versteckten Kamera an unseren Tisch trete. Oder Putin, der uns den Krieg erklärt. Das Essen war ganz gut, nur die Vorspeisenplatte war etwas geschmacksneutral. Zu meinem Tintenfisch kamen, statt der bestellten Pommes, Kartoffeln. Ich reklamierte und bald kamen knackig, leckere Pommes. Die standen dann aber auch extra auf der Rechnung. Und, wie mir später auffiel, fehlte der zum Tintenfisch gehörige Salat. Vor lauter Überraschung habe ich ganz vergessen Fotos zu machen. Sprach- und bilderlos verließen wir das Lokal.

Angesichts des ganz ordentlichen Essens, 1,5 von 5 Punkten,

die Quittung, der Beweis

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